DM U20 männlich: Am Ende reicht es nur zu Platz 10

Am letzten Wochende machte sich die U20 Jungen, als Nordostdeutscher Meister auf den weiten Weg nach Bühl um dort die nationalen Titelkämpfe zu bestreiten. Da es bis auf zwei Spieler eine U19 Mannschaft war, sollte das Viertelfinale als großes Ziel sein.

Starker zweiter Platz in der Gruppe

Im ersten Spiel setzte es eine 0:2 Niederlage gegen den VC Dresden. Mit einem nervösen Beginn, ungenauen Annahmen sowie starker Diagonalspieler aus Dresden, kamen wir nicht ins Spiel.Im zweiten Gruppenspiel gab es einen 2:1 Arbeitssieg gegen Speyer.  Ohne spielerisch zu glänzen, kämpften wir uns ins Spiel und gewinnen am Ende auch, weil wir individuell besser waren.Im letzten Gruppenspiel gegen Hannover sigten wir 2:0. In einem befreiten Spiel konnten wir recht abgezockt das Spiel für uns entscheiden, auch weil Hauptangreifer Hoyer aus Hannover  am Ende zu viele Fehler gemacht hat.

Im Überkreuz ging die Puste aus

Im so wichtigen Überkreuz um den Einzug in das Viertelfinale waren wir über 1,5 Sätze die bessere Mannschaft. Bis dahin spielten wir ein nahezu perfektes und ruhiges K1 gegen eine sehr spielstarke Truppe aus Grafing. In Satz zwei führen wir bis Satzmitte mit 3 Punkte, dann folgte der ungeahnte Einbruch. In Satz drei waren wir chancenlos, weil Grafing sich in einen Rausch spielte und wir keinerlei Motivation und Siegeswille zeigen konnten. Somit hieß es 1:2 in der bittere Gang in die Runde um 9-12 folgte am Sonntag.

Am Ende wurde es der 10. Platz

Zunächst gelang ein 2:1 Sieg gegen Gotha. Nach einem katastrophalen ersten Satz,  ließ Gotha  sich anstecken und verschenkte den zweiten Satz. Durchgang drei konnten wir überlegen gewinnen, da wir uns aus einem Loch ziehen konnten, ein stabiles k1 und k2 hatten und Gotha zu viele Fehler machte.

Im Spiel um Platz 9 gegen Rottenburg spielten leider wieder ohne ausreichende Einstellung. So wurde das letzte Spiel verdient verloren gegen einen besseren Gegner.

„Leider nur punktuell auf Topniveau“

„Wenn wir alle Spiele zusammen betrachten, ist Platz 10. gerechtfertigt, auch wenn wir es mit Grafing und Dresden mit zwei Halbfinalisten zu tun hatten. Leider waren wir nur gegen Hannover und punktuell gegen Grafing am Limit und konnten eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigen. Sollten wir das in den Griff bekommen, könnte nächstes Jahr eine bessere Platzierung rausspringen. Vielen Dank an die mitgereisten Eltern, die kooperierenden Vereine wie Blau Weiß Brandenburg und Spremberg und natürlich auch an meine Spieler für eine zum Großteil sehr gelungene Saison.“

(Text: Florian Grüschow)